Red Dead Redemption 2: Typische Open-World-Muster und Zusammenarbeit mit bekannten Schauspielern werden vermieden


Kommentare (19)

Während die Veröffentlichung von "Red Dead Redemption 2" immer näher rückt, werden weitere Details zum Open-World-Western bekannt. Unter anderem heißt es, dass man typische Open-World-Muster vermeiden möchte und auch auf eine Zusammenarbeit mit bekannten Schauspielern verzichtet Rockstar.

Red Dead Redemption 2: Typische Open-World-Muster und Zusammenarbeit mit bekannten Schauspielern werden vermieden

Mit „Red Dead Redemption 2“ wird in diesem Monat der wohl  am meisten erwartete Open-World-Titel dieses Jahres erscheinen und die Spieler in eine authentische Western-Welt versetzen. Im Überfluss der Open-World-Spiele leiden einige Spieler inzwischen bereits an einer gewissen Open-World-Müdigkeit. Diese möchte Rockstar aber umgehen, da man sich von den typischen Klischees des Genres fernhält.

Der Art Director Aaaron Garbut hat im Gespräch mit dem EDGE Magazine deutlich gemacht, dass man einige Anstrengungen unternommen hat, um den gewöhnten Mustern des Genres aus dem Weg zu gehen. Die Welt soll sehr viel realer erscheinen und keine Ansammlung von Aufgaben sein.

Zum Thema: Red Dead Redemption 2: Weitere Details zur Beziehungspflege mit dem eigenen Pferd

Garbut erklärte: „Wir haben uns von den typischen Mustern der Open-World-Titel entfernt. Dies ist keine Sammlung von Missionen in einer großen Welt voller Ausrufezeichen für besondere Punkte und Minispiele. Es ist viel subtiler und viel realer. Wir betrachten es nicht als ein Spiel, das durchgespielt werden muss. Es ist ein Ort, in dem du dich verirren kannst.“

Für die Entwickler ist es aber ganz und gar nicht einfach, nicht in diese Open-World-Falle zu tappen, durch die Spiele hervorkommen, die sich letztendlich kaum voneinander unterscheiden.

Keine Arbeit mit bekannten Schauspielern

Die überzeugende Open-World wird letztendlich auch durch eine gute Story und die Charaktere zum Leben erweckt. Allerdings verzichtet man dabei auf die Mitarbeit von bekannten Schauspielern, da deren Ego bei der Arbeit oft zu Problemen führt. Zudem ist laut dem Rockstar-Mitgründer Dan Houser der Immersion zuträglich, wenn man unbekannte Stimmen hört, die man nicht wiedererkennt und mit einem Schauspieler oder möglicherweise anderen Rollen in Verbindung bringt.

Einige Details zu den früheren Erfahrungen beispielsweise bei der Entwicklung von „GTA Vice City“ erfahrt ihr hier.

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Kommentare

  1. Chingy142 sagt:

    Ich bin auch nicht der Meinung, dass ein gutes Spiel, erst dann gut ist, wenn ein bekannter Schauspieler mit dabei ist. Das ist VIELLEICHT bei einem Film so, aber nicht bei einem Spiel. Da liegen die Aspekte, die ein Spiel gut macht woanders.

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  2. Schwanewedi sagt:

    Es kommt drauf an.... Bei beyond two souls und heavy rain finde ich reale Schauspieler ganz gut. Mm dadurch kommt es wie ein Film rüber den man spielen kann da die Spiele ja passenderweise wie ein Film erzählt werden

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  3. spider2000 sagt:

    @Schwanewedi

    es haben in den spiel über 1000 reale schauspieler mitgewirkt, damit jeder NPC seine eigene persönlichkeit bekommt. ich finde das gut so.

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  4. Duffy1984 sagt:

    Rockstar will nur den Gewinn maximieren und wollen keine Lizenzgebühren zahlen. Sonst hätten wir in GTA V schon namhafte Autos und nicht irgendwelche, das könnte ein BMW sein.

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  5. Spastika sagt:

    Duffy1984

    ...Und möglichst wenig Schadensersatz Forderungen von irgendwelchen B-Promis die denken das Spiel sei nur wegen ihnen so ein Erfolg

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  6. KingOfkings3112 sagt:

    Bei den Spielen von Quantic Dream passen reale Schauspieler hervorragend. Bei einem GTA oder Red Dead Redemption ist es nicht notwendig, finde ich.

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  7. Spastika sagt:

    Das mit den Autos kann auch mit dem Schadensmodell zu tun haben. Denn darauf müssten sie bei Lizenzierten Autos verzichten. BMW will ja nicht dass der Eindruck entsteht als wären ihre Flitzer bei einem Frontalcrash mit 200kmh irgendwie unsicher für die Insassen.

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  8. Moonwalker1980 sagt:

    Kingofkings: alle 3 Protagonisten in GTA5 waren und sind bekannte Schauspieler. Steven Ogg ist wohl der bekannteste, und es war absoluter Hammer, dass er dabei war!!!

    Topic: dasselbe machte Ubisoft bei Odyssee auch, alles fühlt sich jetzt realistischer und auch zufälliger an als früher, auch hängen Nebenaufgaben sehr viel mehr miteinander zusammen, man fühlt sich als hätte man uns von der geführten Hand gelassen.

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  9. Megaman sagt:

    @Moonwalker1980:

    bitte erwähn das repetive drecksspiel ac odysee nicht in rdr2 news. das ist blasphemie..
    aber schön das du spaß hast 80 stunden das selbe zu machen und immer und immer zu wiederholen. eben das was rockstar nicht machen will.

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  10. Spastika sagt:

    Moonwalker1980

    Ich hoffe die bezahlen dich gut dafür 😉
    Von dem was ich bis jetzt gesehen habe strotzt Odyssee gerade vor Openworld-Klischees. Den Vorgänger zockte ich deswegen und wegen den obligatorischen schlechten Nebenquests nicht mal Fertig. Auch wenn's bestimmt kein schlechtes Game ist: von RdR2 erwarte ich um Längen mehr. Vor allem auch wenn's ums Storytelling bei den Nebenmissionen geht.

    Wäre Odyssee noch vor 5 Jahren rausgekommen, ich hätte es verschlungen aber Ubi hat den Markt mit Games aus ihrem Baukasten übersättigt. Da kann die Qualität noch so von mal zu mal steigen, es macht halt trotzdem nicht mehr so viel Spass

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  11. KingOfkings3112 sagt:

    Moonwalker1980: Das bei GTA V Steven Ogg als Trevor dabei war, weiß ich. Mir geht es nur darum, das ich bei GTA allgemein auf reale Schauspieler verzichten kann, und es dennoch ein hervorragendes Game wäre. Gleiches gilt auch für Red Dead Redemption.

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  12. jonesey sagt:

    Man muss doch nicht immer so dumm vergleichen. Ich bin mir sicher das Red Dead Redemption verdammt gut wird, aber das ist für mich auch Assassin's Creed Odyssey!

    Ich denke auch das RDR viel innovatives bringen wird, es macht aber auch viel Spaß das alte Griechenland zu erkunden, Nachts auf der Akropolis in Athen, das hat schon was! Eine fantastische Grafik allemal, und auch eine tolle Story.

    Auch wenn es vielleicht nicht ganz so fortschrittlich ist...

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  13. Spastika sagt:

    jonesey

    Sry. aber RdR2 ist einfach besser 😉
    Klar ist vergleichen Dumm und machen beide Spass aber komm schon, AC Odyssee (so OK es auch ist) kann da einfach nicht mithalten.

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  14. Megaman sagt:

    @jonesey : hatte origins schon alles vor nem jahr . Der Vergleich ist auch dumm..nicht weil beides open world games sind sondern weil ac einfach ein seelenloser rehash ist und nicht mal in der selben Liga spielt wir rdr

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  15. vangus sagt:

    AC Odyssey ist das Gegenteil. Das ultimative Uralt-Open-World-Design, aufgeplüstert bis zum geht nicht mehr. Noch nie hatte ein AC ein so schlechtes Story-Telling. Es war vorher schon schwach, aber jetzt wurde der Tiefpunkt erreicht. Die Dialog-Sequenzen sind sowas von belanglos, da hilft nur Wegdrücken...

    AC Odyssey ist das Paradebeispiel dafür, was an derzeitigen Open World Spielen so scheiße ist, genau so soll RDR2 ja gerade nicht werden.
    Wenn das alles so hinhaut wie von Rockstar beschrieben, dann ist das der größte Fortschritt im Open World Genre seit mindestens einem Jahrzehnt...
    Das ist etwas, was ich schon seit Ewigkeiten fordere, dass Missionen natürlich im Spielverlauf entstehen müssen und nicht nur dumm dahingeklatscht wie in AC Odyssey mit den ganzen immer wieder gleichen faul designten Schema F Missionen. Ich bin Level 20 und es gab noch nicht mal ansatzweise eine spannende Mission, das ist nur noch dummer Grinding-Nonsens....
    Das Gameplay an sich unterhält noch ganz gut, aber mir vergeht langsam die Lust, ich glaube ich werde es abbrechen wenn RDR2 rauskommt, man verpasst wirklich überhaupt nichts bei AC Odyssey, es macht alles schlechter als andere Spiele und bietet wirklich überhaupt keine Höhepunkte, eigentlich bietet es gar nichts Gutes, und bei diesem Post habe ich noch nicht mal mit dem Mikrotransaktions-Kommerz-Ekel angefangen, auf dem das gesamte Game-Design basiert.

    Naja, jedenfalls wird RDR2 ein Segen sein, es wird die Messlatten höher setzen und wird alle anderen Open-World-Entwickler beeinflussen... Man kann nur hoffen, dass sich auch Ubisoft ein Beispiel daran nehmen wird, denn wenn die so weiter machen kaufe ich kein Spiel mehr von denen...

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  16. Plastik Gitarre sagt:

    na ja ob es hält was er verspricht? dann ist weihnachten dieses jahr schon am 26. oktober. ich lass mich einfach drauf ein, muss aber sagen teil 1 war schon etwas langatmich. aber ich will ja eh nur am lagerfeuer sitzen und whisky trinken.

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  17. Feuchtmacher sagt:

    @Duffy1984

    Ist dir bewusst das die Lizenzgebühren für die Musik die in GTA5 läuft die die für eine Autohersteller-Lizenz nötigen Kosten um ein millionenfaches übersteigt? Und Rockstar jedes Jahr für die Musik in GTA5 noch immer Lizenzgebühren bezahlt? Vermutlich nicht.

    Der zweite Grund dafür das Rockstar Fake Automarken verwendet siehst du an Gran Turismo. Glaubst du wirklich VW möchte auf Youtube GTA Videos sehen wo ein GTI reihenweise Menschen auf dem Gehsteig plattfährt? Ich glaube nicht. Das Schadensmodell wäre hier auch ein Anderes etc.

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  18. Moonwalker1980 sagt:

    Vangus: dafür, dass du Odyssey zum Kotzen findet spielst du es erstaunlicherweise oft... also echt, wenn mich ein Spiel derart nerven würde wie dich würde ich mich und meine Zeit niemals dafür hergeben um so ein Game überhaupt länger als ein, zwei Stunden zu zocken... also irgendwie passt die Rechnung da nicht... soll ja auch Leute geben die mit jemandem zusammen sind, um nur mit jemandem zusammen zu sein, obwohl sie sie/ihn abstoßend finden. Genauso unverständlich für mich...

    Da schau, wie der littleMegaman aggressiv wird. Irgendwie schon auch süß. 😀

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  19. vangus sagt:

    @Moonwalker1980

    Na ich hab doch geschrieben, dass es trotzdem solide unterhält, das Gameplay an sich ist ok, das Kämpfen und Schleichen usw.

    Ich habe geschrieben:
    "eigentlich bietet es gar nichts Gutes"
    Ja, aber das heißt nicht, dass alles schlecht ist, sondern das einiges auch einfach nur durchschnittlich oder mittelmäßig ist, auch Schema F kann unterhalten, es wirkt nur absolut verbraucht, es ist nichts besonderes, es ist rückschrittlich gegenüber anderen Spielen oder es ist fehlerbehaftet.

    Problem ist, dass ich Mittelmaß bereits extrem kritisiere. Manchmal regt es mich schon auf, wenn einiges "nur" gut umgesetzt wurde. Ich erwarte von jedem Spiel stets Fortschritt und/oder Innovation, höchste Qualität, ein harmonisches Game-Design und eine klare Game-Direction.
    Und nun ja, AC bietet halt z.B. diese Stories, diese Quests, und die sind nunmal absolut scheiße. Das Quest-Design ist absolut veraltet und eben scheiße. Die Dialoge mit den Optionen sind scheiße.

    Dazu kommen all die anderen Punkte, es ist eben alles schlechter als in anderen Spielen, und immer mehr und immer größer hat leider nichts mit Fortschritt zu tun, das Spiel leidet schließlich darunter...

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